Windrad-Counter Austria: 1447 Windräder | 4221 MW | 2.7 Mio Haushalte versorgt | 30.148 GWh gestern produziert

Pressemeldung

Niederösterreich: Heimat sicherer Energie

30.09.2026

Mag.(FH) Gerhard Maier
Presse

Neue Kampagne im Windkraft-Pionierland zeigt Menschen aus Niederösterreich, die stolz auf ihre Power sind.

St. Pölten, 5.10.2026: Windkraft ist eine Erfolgsgeschichte in blau-gelb. Ein Erfolg, der seit dem ersten Windrad, das 1994 in Wagram an der Donau errichtet worden ist, immer mehr Menschen mit auf den Weg nimmt. Am 5. Oktober 2026 startet das nächste Kapitel dieser Geschichte: Mit einer bundeslandweiten Kampagne rückt die WINDKRAFT Österreich Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher in den Mittelpunkt, die stolz auf ihre Power sind und ihre ganz eigenen Erlebnisse mit dem Wind haben.

„Die Windkraft in Niederösterreich ist ein Erfolg, der sich klar beziffern lässt: Rund 3500 Arbeitsplätze und über 700 Millionen Euro an Wertschöpfung jährlich bringt die Windkraft den Menschen in Niederösterreich. Das sind Löhne, das sind Aufträge an Baufirmen, Elektriker:innen, Kranfahrer:innen, Transporteure – das sind Gewinne heimischer Betriebe. Geld, das in Niederösterreich verdient und in Niederösterreich ausgegeben wird“, sagt Josef Plank, Präsident der WINDKRAFT Österreich und ehemaliger nö. Landesrat, „mit dieser Kampagne wollen wir all diesen unermüdlichen Menschen ‚Danke‘ sagen. Danke für eure Power.“

Sicherheit als Erfolgsfaktor

Doch Sicherheit bedeutet nicht nur finanzielle Sicherheit. Sicher ist nur jene Energieform, die niemandem gehört, und die niemand abdrehen kann. Österreich importiert heute noch Gas und Öl aus dem Ausland – oft aus politisch instabilen Regionen oder von Ländern, die Energie als politisches Druckmittel einsetzen. Bis zu 14 Milliarden Euro Steuergeld fließen dafür jährlich ins Ausland. „Windkraft kehrt dieses Verhältnis um. Wind weht in Niederösterreich. Er gehört niemandem und kann von niemandem abgedreht werden. Und mit rund 2.400 MW Windkraft-Gesamtleistung, kann sich Niederösterreich getrost als ‚Heimat sicherer Energie‘ bezeichnen“, betont WINDKRAFT Österreich-Geschäftsführer Florian Maringer.

Menschen und ihre Geschichten

Sechs Sujets in Print und Digital, Radiospots und authentische Storys auf Social Media tragen die Kampagne ab sofort über mehrere Wochen durch den Herbst.

Danke für eure Power: Catherine und Thomas Metzker betreiben ihren Biohof in Pachfurth (Bezirk Bruck/Leitha). Auf rund 250 ha bewirtschaftet das Power-Couple Ackerkulturen wie beispielsweise Sojabohnen, Mais zur Stärkegewinnung, verschiedene Getreidesorten und Linsen. „Die Windräder auf unseren Feldern gehören zur Familie Metzker dazu. Die Kinder sind damit aufgewachsen und finden sie toll, wir haben saubere Energie für unsere Landwirtschaft, und Wind zählt einfach zu den günstigsten Formen der Stromerzeugung“, erzählt Thomas

Uns geht die Energie nie aus: Radschlagende Kids Vicky und Elisabeth in Pachfurth bei Bruck an der Leitha bringen auf den Punkt, was Windkraft von fossiler Energie unterscheidet: Wind ist keine Ressource, die man verbraucht, sondern eine, die immer wieder nachkommt. Er entsteht Tag für Tag neu. Öl und Gas dagegen sind Lagerstätten, die über Jahrmillionen entstanden sind und in wenigen Generationen aufgebraucht sein werden – und die wir zum größten Teil teuer aus dem Ausland zukaufen müssen, zu Preisen, die andere bestimmen. Mit erneuerbaren Energien geht Niederösterreich die Energie nie aus. Windkraft ist eine Energiequelle, die vor Ort entsteht, und deren Wertschöpfung in der Region bleibt.

Sichere Energie für Generationen: In Zeiten maroder Gemeindefinanzen kann Bürgermeister Albert Mayer optimistisch über Rohrau (Bezirk Bruck/Leitha) und dessen Zukunft sprechen: „Ich bewundere, was wir gemeinsam geschafft haben. Wir sind eine kleine Gemeinde und haben auch nicht den Anspruch, groß zu werden. Aber wir haben ein sehr stabiles Fundament, auf das wir bauen können.“ Rohrau ist eine Windgemeinde und profitiert zweifach von der Windkraft: Zum einen bezieht Rohrau sauberen Strom, zum anderen profitiert die Gemeinde auch finanziell. „Durch die Windkraft haben wir die Möglichkeit bekommen, in gewisse infrastrukturelle Maßnahmen zu investieren. Im vorigen Jahr haben wir damit unsere Volksschule zu- und umbauen können.“

Energiekrisen blasen wir den Marsch: Christoph Meissl ist Kapellmeister mit Leib und Seele (auf dem Bild mit Nichte Vanessa). Wird ein neues Windrad eröffnet oder ein Windfest gefeiert, ist die Musikkapelle Ernstbrunn (Bezirk Korneuburg) zur Stelle. Zu feiern gibt es Unabhängigkeit. Als Russland 2022 die Gaslieferungen drosselte, explodierten die Energiepreise. Europa zahlte in den ersten 44 Tagen des Konflikts allein 22 Milliarden Euro mehr für Energieimporte – nicht weil mehr Energie verbraucht wurde, sondern weil die Preise gestiegen sind. Öl und Gas sind zur Waffe geworden. Allerding: Kein Krieg, kein Kartell, kein Preisschock auf dem Rohstoffmarkt kann den Wind verteuern. Straße von Hormus? Die ist einem Windrad egal.

Rückenwind für regionale Betriebe: Winzerin Anna Faber, die Biobäcker:in Nina und Marcus Kürrer, Gottfried Stark vom Entsorgungsunternehmen „Sauber & Stark“, IT-Dienstleister Norbert Lang und Autohausbetreiberin Doris Wenko – sie alle sind erfolgreiche niederösterreichische Unternehmer:innen. Sie unterstützen die Windkraft und profitieren direkt oder indirekt von „ihren“ Windrädern. Mit knapp 500 Millionen Euro Bruttowertschöpfung stärkt die Windkraft heimische Betriebe und schafft aktiv Arbeitsplätze. All das fördert das Wirtschaftswachstum im größten Bundesland.

Preise stabil, wie unsere Gemeinschaft: Helmut Arzt ist Bürgermeister der Großgemeinde Hauskirchen, Prinzendorf, Rannersdorf im Weinviertel. Seine Heimatgemeinde, in der er geboren und aufgewachsen ist, und seine Familie gegründet hat, war einmal eine große Erdöl-Gemeinde. „Bei uns sind unsinnig viele Bohr- und Fördertürme gestanden. Das war mit sehr viel Schmutz verbunden“, erinnert sich Arzt. „Vor circa 30 Jahren kam mit den Windrädern eigentlich die Erlösung. Die Bohrtürme sind verschwunden. Jetzt haben wir saubere Energie, naturschonende Energie. Das ist uns als Gemeinde sehr wichtig.“ Mit den Einnahmen aus der Windkraft finanziert die Gemeinde Infrastrukturprojekte, die sie sich sonst nicht leisten könnte.

Weitere Infos

Alle Informationen zur Kampagne sowie die Geschichten der Menschen aus Niederösterreich finden Sie auf hier unserer Kampagnen-Website: wind.at/danke-noe

Die Kampagnensujets stehen außerdem in verschiedenen Formaten und Qualitäten für die Verwendung in Print und digitalen Medien zum Download bereit: wind.at/download-noe

Über die WINDKRAFT Österreich

Die WINDKRAFT Österreich (ehemals IG Windkraft) ist die Interessenvertretung der österreichischen Windbranche. Heimische Windräder versorgen schon heute rund 2,75 Millionen Haushalte im Land mit sauberem, unabhängigem und günstigem Strom. Nach einer aktuellen, repräsentativen Umfrage befürworten 83 % der Österreicher: innen den Ausbau der Windenergie. Die WINDKRAFT Österreich repräsentiert rund 180 in den Regionen verankerte, meist mittelständische Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energieform – von der Herstellung über die Planung und Errichtung bis hin zu Betrieb und Wartung. Die österreichische Windbranche beschäftigt etwa 8.000 Menschen und hat in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 1,2 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaftet. Durch Milliarden-Investitionen stärkt sie den heimischen Wirtschaftsstandort.